Benutzerhandbuch

Version 1.0 | 23.03.2026 | Autor: Prof. Dr. Christoph A. Ramseier

2. Parodontalstatus-Tab

Der Tab Parodontalstatus dient zur Erfassung und Visualisierung der klinischen parodontalen Untersuchung. Er ermöglicht die Eingabe von Patienteninformationen, klinischen Messwerten und die Visualisierung der Befunde.

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Patienten- und Untersuchungsinformationen

Oben stehen Eingabefelder für Patienteninformationen, den Namen des Untersuchers und den Untersuchungstyp (Erstuntersuchung oder Reevaluation) zur Verfügung.

Datenschutzhinweis: Alle Daten bleiben lokal im Browser gespeichert und werden nicht an einen Server übertragen.
Warnung: Das Löschen von Browserdaten führt zum dauerhaften Verlust aller aufgezeichneten Befunde.

Erfassung von Zähnen und Implantaten

  • Fehlende Zähne: Klicken Sie auf die Zahnummer, um den Zahn als fehlend zu markieren (durchgestrichen).
  • Implantatstatus: Verwenden Sie die Implantat-Schaltfläche, um durch die Zustände zu schalten:
    • Erster Klick: Implantat vorhanden
    • Zweiter Klick: Implantat rot markiert (z. B. Periimplantitis)
    • Dritter Klick: Implantat grün markiert (z. B. erfolgreich behandelte Periimplantitis)
    • Vierter Klick: Implantat wird entfernt und die Position kehrt zum natürlichen Zahn zurück

Klinische Parameter und Indizes

Messungen werden typischerweise an sechs Stellen pro Zahn erfasst. Die Anwendung unterstützt verschiedene klinische Indizes, die wie folgt kategorisiert sind:

1. Sondierungstiefe, Gingivarand und Attachmentniveau

  • ST (Sondierungstiefe): Gemessen in Millimetern an 6 Stellen pro Zahn.
  • GR (Gingivarand): Gemessen in Millimetern relativ zur Schmelz-Zement-Grenze (CEJ).
  • AL (Attachmentniveau): Wird automatisch als Summe von ST und GR berechnet (AL = ST + GR).

2. Mundhygiene-Indizes

  • Plaque (O'Leary et al. 1972): Binäre Erfassung (0/1) zur Berechnung des Mundhygiene-Status (Plaque-Index). [Standard]
  • PI (Silness und Löe 1964): Plaque-Index zur Beurteilung der Plaquedicke am Gingivarand.
  • mPI (Mombelli et al. 1987): Modifizierter Plaque-Index, speziell für Dentalimplantate entwickelt.

3. Gingivitis und periimplantäre Mukositis

  • BOP (Bleeding on Probing): Blutung auf Sondieren nach Lang et al. (1986), erfasst als 0 (keine Blutung) oder 1 (Blutung). [Standard]
  • GI (Gingival-Index): Beurteilung der gingivalen Entzündung nach Löe und Silness (1963).
  • mGI (Modifizierter Gingival-Index): Entzündungsbeurteilung für Implantate nach Mombelli et al. (1987).

4. Rezessionen und fortgeschrittene Parameter

Für die klinische Praxis und klinische Studien sind zusätzliche Indizes verfügbar, um Parameter an entweder 2 oder 6 Stellen pro Zahn zu erfassen:

  • REC Mi: Rezessionsklassifikation nach Miller (1985).
  • REC Ca: Rezessionsklassifikation nach Cairo et al. (2011).
  • REC X / REC Y: Benutzerdefinierte Rezessionswerte (2 oder 6 Werte pro Zahn).
  • KG (MGJ): Breite der keratinisierten Gingiva (mukogingivale Grenze) in mm.
  • GT (Gingivadicke): Beurteilung des gingivalen Phänotyps (dünn/dick).
  • W (Breite): Gemessene Breite in mm nach Pandey & Mehta (2013).
  • CEJ: Dokumentation der Sichtbarkeit der Schmelz-Zement-Grenze.
  • Stufe: Beurteilung von Konkavitäten der Wurzeloberfläche.
  • Zahnbeweglichkeit: Erfasst gemäss der Miller (1950) Beweglichkeitsklassifikation.
Tipp zur effizienten Erfassung von BOP und PI:
  • Durch Klicken auf die Labels "Bluten auf Sondieren" oder "Plaque Index" wird die entsprechende Zeile vollständig mit positiven Werten (BOP+ bzw. PI+) gefüllt.
  • Mit Shift-Klick auf diese Labels werden alle Einträge in der Zeile wieder gelöscht.
  • Zusätzlich kann die Shift-Taste gedrückt gehalten werden, während man mit der Maus über die BOP- oder Plaque-Flächen fährt, um diese Stellen gezielt zu aktivieren oder zu deaktivieren.
Auf diese Weise kann bei der Erfassung von BOP und Plaque signifikant Zeit gespart werden.

Werte vom Vorbefund kopieren

Beim Erstellen eines neuen Befunds für einen Patienten, der bereits über bestehende Untersuchungen verfügt, bietet das System ein Dropdown-Menü "Werte kopieren" an. Diese Funktion ist besonders nützlich für die Übertragung von Basisdaten, die sich seit dem letzten Besuch möglicherweise nicht geändert haben:

  • Parameter: Sie können selektiv den Zahnstatus (einschliesslich Implantate), Furkationsgrade, Sondierungstiefen (ST), Gingivarand (GR), Bluten auf Sondieren (BOP) und Plaque-Index (PI) kopieren.
  • Verfügbarkeit: Diese Kopierfunktion steht für ein Zeitfenster von 5 Minuten nach Erstellung des neuen Befunds zur Verfügung.
  • Reversibilität: Die Übertragung ist interaktiv: ein erneutes Klicken auf dasselbe Feld im Dropdown macht die Datenübertragung sofort rückgängig.

Automatische Berechnungen

In der Mitte des Parodontalstatus werden Zusammenfassungen automatisch berechnet:

  • Mittlere Sondierungstiefe (eine Dezimalstelle)
  • Mittleres Attachmentniveau (eine Dezimalstelle)
  • BOP-Prozentwert (BOP%)
  • Plaque-Index-Prozentwert (PI%)

Vergleichende Überlagerung

Vorgehensweise: Um zwei Befunde zu vergleichen, klicken Sie auf den ersten Datensatz im Navigationspanel, halten Sie dann die SHIFT-Taste gedrückt und klicken Sie auf den zweiten Datensatz. Grüne Fläche = 1. Untersuchung, Blaue Fläche = 2. Untersuchung.
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Einstellungen

Das Einstellungsmenü ermöglicht die Individualisierung des Parodontalstatus:

Einstellungen
  • Vorzeichen des Gingivarands umkehren: Wählen Sie, ob negative oder positive Werte die Rezession darstellen.
  • Zahnnummerierung-System: Ein Toggle Slider Button ermöglicht das Wechseln zwischen dem FDI- und dem Universal-Zahnnummerierung-System.
  • Zahnausrichtung spiegeln: Wurzeln des Oberkiefers nach oben, des Unterkiefers nach unten anzeigen.
  • Sondiersequenz: Die Pfeile für die Sondierrichtung können per Drag-and-Drop angepasst werden (global oder pro Befund).
  • Paarweise Dateneingabe: Erleichtert die nacheinander folgende Eingabe von GR und ST pro Stelle.

Steuerelemente

Verschiedene Steuerelemente markieren spezifische klinische Parameter oder steuern den Bildexport:

  • Bildexport: Den aktuellen Status (Gesamt, Oberkiefer oder Unterkiefer) als Bild herunterladen.
  • Plaque- und Blutungs-Visualisierungen: Stellen schnell Stellen nach etablierten Indizes hervor.
  • Tiefe Sondierungsstellen: Markiert Tiefen ≥5 mm und ≥6 mm zur Identifikation von Residualtaschen.

Periodontal Risk Assessment (PRA)

Diese Schaltfläche öffnet www.perio-tools.com mit dem Parameter i und den Werten aus der aktuellen Untersuchung.

https://www.perio-tools.com/pra/?lang=de&i=0000000032000

Parodontale Klassifikation

Bietet einen automatischen Diagnosevorschlag (Stadium und Grad) gemäss Tonetti et al. (2018). Das System analysiert klinische Parameter wie Molar-Inzisor-Muster, die Verteilung der Sondierungstiefen, den Rauchstatus sowie die Stabilität des Diabetes.

Knochenverlust-Schätzung: Da keine Röntgenbilder gespeichert werden, schätzt die Anwendung den Knochenverlust basierend auf dem klinischen Attachmentverlust (CAL) im Verhältnis zu anatomisch durchschnittlichen Wurzellängen.

Übersicht

Eine Visualisierung mit Fokus auf Plaque-Index (PI%) und Bluten auf Sondieren (BOP%) für den aktuellen Datensatz. Die Übersicht kann als Bild heruntergeladen werden.

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Analyse (Vergleichsansicht)

Vorgehensweise: Wählen Sie den ersten Befund aus, drücken Sie SHIFT und wählen Sie den zweiten. Grün repräsentiert die erste Untersuchung; Blau repräsentiert die Folgeuntersuchung.
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Das System bietet einen umfassenden Vergleich zwischen beiden Untersuchungen:

  • Farbcodierung: Grün deutet auf eine klinische Verbesserung hin, Blau repräsentiert Residualtaschen und Rot markiert eine klinische Verschlechterung.
  • Blutungsveränderung: Eine gestrichelte Diagonale stellt die erwartete Korrelation zwischen Sondierungstiefe und Blutung dar. Die Analyse verfolgt den Shift der Blutungsintensität, statistisch bestätigt durch einen Chi-Quadrat-Test.

Recall-Intervall

Ermittelt den empfohlenen Recall-Plan basierend auf Ramseier et al. (2019). Die Risikoberechnung berücksichtigt das Sondierungsprofil, systemische Faktoren (Rauchen, Diabetes) und Furkationsbefall (Grad ≥2). Ergebnisse sind als Bild herunterladbar.

3D-Visualisierung

Rendert ein 3D-Modell der parodontalen Oberfläche, dokumentiert die gesamte parodontale Oberfläche (TPSA) in cm² und analysiert BOP-positive vs. BOP-negative Flächen. Das Modell kann gezoomt, rotiert und als GLTF-Datei für Virtual Reality (VR) oder Augmented Reality (AR) Anwendungen exportiert werden.

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QR-Code-Freigabe

Generiert einen QR-Code für den aktuellen Befund, der auf mobilen Geräten über einen responsiven Web-Viewer angezeigt werden kann.

Examiner-Kalibrierung

Wird verwendet, um die Konsistenz zwischen zwei Messungen (Intra- oder Inter-Examiner) zu bewerten. Das System berechnet den Intra-Klassen-Korrelationskoeffizienten (ICC) und erstellt Bland-Altman-Plots. Dies ist besonders wertvoll zur Sicherung der Messzuverlässigkeit in klinischen Studien.

API-Zugriff

Das Ziel dieser API ist es, den online Parodontalstatus für externe Anwendungen (z. B. Praxissoftware) zugänglich zu machen. Über einen generierten Link werden anonymisierte Befunddaten übertragen und direkt im Viewer visualisiert.

Basis-URL

https://www.parodontalstatus.ch/api/

Query-String-Parameter

Der Query-String wird über den Parameter i übermittelt. Dieser enthält die anonymisierten und komprimierten Daten des Parodontalstatus.

Beispiel-URL

https://www.parodontalstatus.ch/api/?i=5051505050...

Eine detaillierte technische Dokumentation der API finden Sie hier: API-Dokumentation.

3. Allgemeingesundheit-Tab

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Struktur des Fragebogens

Die Liste umfasst eine breite Palette medizinischer Fragen, die bei Bedarf ein- oder ausgeklappt werden können. Einzelne Gesundheitsbereiche sind in Abschnitte gegliedert, die zur besseren Übersicht unabhängig verwaltet werden können.

Datenspeicherung und Export

Für jeden Befund werden alle Auswahlen im Gesundheitsfragebogen individuell gespeichert und zeitgestempelt. Diese Daten sind vollständig in die Datenexport-Funktion integriert, sodass medizinische Informationen statistisch zusammen mit klinischen parodontalen Parametern analysiert werden können.

Anpassung (Fragebogen-Editor)

Der gesamte Fragebogen kann über die Editor-Schaltfläche vollständig angepasst werden:

  • Bearbeitung: Neue Fragen hinzufügen, benutzerdefinierte Dropdown-Menüs erstellen oder neue Kategorien definieren.
  • Flexibilität: Es können völlig neue Gesundheitsformulare erstellt werden, was die Anwendung ideal für die Datenerhebung in klinischen Studien macht.
  • Zurücksetzen: Bei Bedarf kann der Fragebogen jederzeit in seinen Standardzustand zurückversetzt werden.

4. Mikrobiologie-Tab

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Erfassung der Erreger

Das System ermöglicht die Erfassung der Last für 12 verschiedene Erreger. Die Dateneingabe basiert auf Exponenten (z. B. Eingabe von 4, 5 oder 6 für 104, 105 oder 106). Ein Wert von 0 bedeutet, dass der Erreger nicht nachgewiesen wurde.

Visualisierung (Polygondiagramm)

Die Befunde werden in einem 12-seitigen Polygondiagramm (Spider-Chart) visualisiert, was einen sofortigen Überblick über das mikrobiologische Profil des Patienten ermöglicht.

Mikrobiologischer Shift (Vergleichsansicht)

Wenn zwei Befunde zum Vergleich ausgewählt werden (SHIFT+Klick im Navigationspanel), visualisiert der Mikrobiologie-Tab den Shift zwischen den beiden Zeitpunkten:

  • Grüne Schattierung: Repräsentiert das mikrobiologische Profil der ersten Untersuchung.
  • Blaue Schattierung: Repräsentiert das Profil der zweiten Untersuchung (Folgebefund).

Diese Überlagerung macht es einfach, die Reduktion oder den klinischen Shift von Erregern nach der Behandlung zu visualisieren.

5. Verlauf-Tab

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Der Tab Verlauf bietet eine umfassende longitudinale Ansicht aller parodontalen Befunde eines Patienten, in umgekehrt chronologischer Reihenfolge (neuester Befund zuerst).

Vergleichende Visualisierung

Jeder Datensatz zeigt links die Sondierungs- und Blutungsbefunde und rechts die Mundhygiene-Befunde (Plaque) nebeneinander an, um einen einfachen Vergleich zu ermöglichen.

Veränderungsanalyse (Pfeil-Schaltflächen)

Durch Klicken auf die Pfeil-Schaltflächen zwischen zwei Befunden wird eine visuelle Analyse der klinischen Veränderungen eingefügt:

  • Farbcodierung:
    • Grün/Hellgrün: Signifikante klinische Verbesserung.
    • Gelb: Stabil (keine Veränderung).
    • Rosa/Dunkelrosa: Klinische Verschlechterung der Sondierungstiefen.
  • Geschlossene Taschen: Die Analyse identifiziert "geschlossene Taschen", definiert als Stellen mit einer Sondierungstiefe von ≤4 mm und ohne Bluten auf Sondieren (BOP).
  • Ranking-Tabellen: Über den Umschalter kann zwischen Verteilungsdaten (Tabelle 1) und einem Ranking der Stellen mit dem grössten Behandlungsbedarf (Tabelle 2) gewechselt werden.
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Recall-Bewertung: Das System bewertet automatisch, ob ein Folgetermin gemäss Ramseier et al. (2019) frühzeitig, pünktlich oder verspätet erfolgt ist.

Interaktive Tools

  • Animationsschleife: Verwenden Sie die Tasten Play/Pause/Loop, um den Verlauf von Erkrankung und Heilung in einem Zeitraffer-Overlay zu visualisieren.
  • Heatmap: Hebt Stellen mit häufigen Blutungen oder Plaque über mehrere Untersuchungen hinweg hervor.
  • Risikoindikatoren: Die Ausrufezeichen-Schaltfläche markiert Stellen mit wiederholten Blutungen (BOP), was auf ein erhöhtes Risiko für weiteren Attachmentverlust hindeutet (Lang 1986).

Berichte und KI-Integration

  • Stabilitätsbewertung: Generiert einen patientenfreundlichen Bericht in verständlicher Sprache über die aktuelle parodontale Stabilität und das empfohlene Recall-Profil.
  • KI-Befundbericht: Die KI-Schaltfläche generiert einen anonymisierten klinischen Prompt basierend auf den Befunden des Patienten. Benutzer können diesen Prompt kopieren oder direkt Google Gemini öffnen, um per Copy-Paste einen klinischen Bericht in natürlicher Sprache zu erstellen.

6. Literatur

Die folgenden wissenschaftlichen Referenzen wurden zur Etablierung der klinischen Indizes und Algorithmen im online Parodontalstatus verwendet:

  • Textbook of Periodontia. 3rd ed. Miller SC (1950). Philadelphia: Blakiston.
  • Löe H, Silness J. Periodontal Disease in Pregnancy. I. Prevalence and Severity. Acta Odontol Scand. 1963;21:533-551
  • Silness J, Löe H. Periodontal Disease In Pregnancy. Ii. Correlation Between Oral Hygiene And Periodontal Condtion. Acta Odontol Scand. 1964;22:121-135
  • O'Leary TJ, Drake RB, Naylor JE. The plaque control record. J Periodontol. 1972;43:38
  • Miller PD, Jr. A classification of marginal tissue recession. Int J Periodontics Restorative Dent. 1985;5:8-13
  • Lang NP, Joss A, Orsanic T, Gusberti FA, Siegrist BE. Bleeding on probing. A predictor for the progression of periodontal disease? J Clin Periodontol. 1986;13:590-596
  • Mombelli A, van Oosten MA, Schurch E, Jr., Land NP. The microbiota associated with successful or failing osseointegrated titanium implants. Oral Microbiol Immunol. 1987;2:145-151
  • Cairo F, Nieri M, Cincinelli S, Mervelt J, Pagliaro U. The interproximal clinical attachment level to classify gingival recessions and predict root coverage outcomes: an explorative and reliability study. J Clin Periodontol. 2011;38:661-666
  • Pandey S, Mehta DS. Treatment of localized gingival recession using the free rotated papilla autograft combined with coronally advanced flap by conventional (macrosurgery) and surgery under magnification (microsurgical) technique: A comparative clinical study. J Indian Soc Periodontol. 2013;17:765-770
  • Woelfel's Dental Anatomy. Schneid RC, Weiss G (2017). Philadelphia: Wolters Kluwer.
  • Tonetti MS, Greenwell H, Kornman KS. Staging and grading of periodontitis: Framework and proposal of a new classification and case definition. J Periodontol. 2018;89 Suppl 1:S159-S172
  • Ramseier CA, Nydegger M, Walter C, Fischer G, Sculean A, Lang NP, Salvi GE. Time between recall visits and residual probing depths predict long-term stability in patients enrolled in supportive periodontal therapy. J Clin Periodontol. 2019;46:218-230