parodontalstatus.ch | Benutzerhandbuch

parodontalstatus.ch – Benutzerhandbuch

Version 1.0 · 23.03.2026 · Autor: Prof. Dr. Christoph A. Ramseier

Über diese Anleitung

parodontalstatus.ch ist der offizielle Parodontalstatus von perio-tools.com, kostenlos und in mehr als 30 Sprachen verfügbar; dieselbe Anwendung läuft englischsprachig unter periodontalchart-online.com. Sie erfasst den parodontalen und periimplantären Befund an sechs Stellen je Zahn oder Implantat, stellt ihn grafisch dar und wertet ihn aus – Klassifikation, Vergleich zweier Befunde, Recall-Intervall und Kalibrierungsübung. Die Daten bleiben dabei im Browser; sie werden nicht an einen Server übertragen.

Welche Messgrössen für die Überwachung nach der aktiven Therapie taugen und warum die Anwendung genau diese erhebt, ist in der folgenden Übersicht beschrieben. Sie ordnet Sondierung, Bluten auf Sondieren, Röntgenbild, Biomarker und mikrobiologische Tests ein und beschreibt die Anwendung periodontalchart-online.com als Werkzeug dieser Verlaufskontrolle.

Ramseier, C. A. (2024). Diagnostic measures for monitoring and follow-up in periodontology and implant dentistry. Periodontology 2000, 95(1), 129–155. doi:10.1111/prd.12588. PubMed

Die Anleitung folgt dem Aufbau der Anwendung: Teil A beschreibt, wo die Befunde liegen, Teil B das Erfassen, Teil C das Auswerten, Teil D die weiteren Befunde und Teil E die Beurteilung des Verlaufs. Alle Abbildungen sind aus dem Code der Anwendung selbst erzeugt, nicht abfotografiert; die gezeigten Personendaten sind erfunden.

Teil A Daten verwalten Wo die Befunde liegen, wie sie geordnet werden und wie sie das Gerät verlassen.
Teil B Parodontalbefund Die Erfassung des Parodontalstatus, von den Kopfdaten bis zum Diktat.

2. Parodontalstatus-Tab

Der Tab Parodontalstatus dient zur Erfassung und Visualisierung der klinischen parodontalen Untersuchung. Er ermöglicht die Eingabe von Patienteninformationen, klinischen Messwerten und die Visualisierung der Befunde.

parodontalstatus.ch/?lang=de
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Verlauf
Parodontalstatus ST/BOP
Allgemeingesundheit
Mikrobiologie
Drucken Exportieren Laden Speichern Löschen Indizes Einstellungen ST/BOP PDF Import Kopieren
Drucken

Drucken – Öffnet die Druckansicht des Befunds. Sie ist eigens dafür eingerichtet und gibt den Parodontalstatus seitengerecht aus.

Exportieren

Exportieren – Speichert den Befund als Datei auf Ihrem Gerät.

Laden

Laden – Liest einen zuvor gespeicherten Befund wieder ein.

Speichern

Speichern – Schreibt den Befund in den Speicher des Browsers. Ohne diesen Schritt geht die Erfassung beim Schliessen verloren.

Löschen

Löschen – Entfernt den geöffneten Befund. Die Person selbst bleibt bestehen.

Indizes

Indizes – Wählt aus, welche klinischen Indizes in der Befundtabelle erscheinen, etwa Rezessionen, keratinisierte Gingiva oder Zahnbeweglichkeit.

Einstellungen

Einstellungen – Öffnet das Fenster mit Vorzeichen des Margo Gingivae, Zahnnummerierung, Spiegelung und Sondierungsreihenfolge.

ST/BOP

ST/BOP – Schaltet zwischen der vollständigen Befundtabelle und der verkürzten Ansicht mit Sondierungstiefe und Blutung um. Die blaue Hinterlegung zeigt, dass die verkürzte Ansicht gerade aktiv ist.

PDF Import

PDF Import – Liest Messwerte aus einem PDF ein, etwa aus einer Praxissoftware.

Kopieren

Kopieren – Überträgt Werte aus dem Vorbefund. Die Schaltfläche ist grau, solange keine frühere Untersuchung vorliegt oder das Zeitfenster von fünf Minuten abgelaufen ist.

Abbildung 5: Die vier Reiter und die Steuerleiste des Parodontalstatus-Tabs. Der aktive Reiter ist blau hinterlegt; sein Name wechselt zwischen «Parodontalstatus» und «Parodontalstatus ST/BOP», je nachdem, welche Ansicht gewählt ist. Darunter die zehn Schaltflächen der Steuerleiste, hier mit ihrer Bedeutung.

Angaben zu PatientIn und Untersuchung

Oben stehen Eingabefelder für die Angaben zur PatientIn, den Namen der untersuchenden Person und den Untersuchungstyp (Erstuntersuchung oder Reevaluation) zur Verfügung.

PARODONTALSTATUS
P0123456789
09.08.2026
12.12.2000
Anfangsbefund
Reevaluation
Abbildung 6: Der Formularkopf des Befunds. P-Nummer, Nachname, Vorname und Geburtsdatum stammen aus den Stammdaten der Person und lassen sich hier nicht ändern; dafür ist «PatientIn bearbeiten» im Navigationspanel zuständig. Frei erfassbar sind das Datum der Untersuchung, die Art des Befunds und die behandelnde Person. Ein Kreuz bei Anfangsbefund oder bei Reevaluation bestimmt, wie der Befund in der Befundliste und im Verlauf erscheint; das Textfeld daneben nimmt eine eigene Bezeichnung auf. Fehlt ein Pflichtwert oder ist er ungültig, hinterlegt die Anwendung das betreffende Feld rosa.
Datenschutzhinweis: Alle Daten bleiben lokal im Browser gespeichert und werden nicht an einen Server übertragen.
Warnung: Das Löschen von Browserdaten führt zum dauerhaften Verlust aller aufgezeichneten Befunde.

Erfassung von Zähnen und Implantaten

  • Fehlende Zähne: Klicken Sie auf die Zahnummer, um den Zahn als fehlend zu markieren (durchgestrichen).
  • Implantatstatus: Verwenden Sie die Implantat-Schaltfläche, um durch die Zustände zu schalten:
    • Erster Klick: Implantat vorhanden
    • Zweiter Klick: Implantat rot markiert (z. B. Periimplantitis)
    • Dritter Klick: Implantat grün markiert (z. B. erfolgreich behandelte Periimplantitis)
    • Vierter Klick: Implantat wird entfernt und die Position kehrt zum natürlichen Zahn zurück
Zahn
Beweglichkeit
Implantat
Furkation
Bluten auf Sondieren
Plaque
Margo Gingivae
Sondierungstiefe
Attachmentniveau
1817161514131211
 
2
1
 
0
0
0
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
-2-10
0-1-3
-10-2
-201
101
-1-1-1
1-21
 
687
657
765
566
556
455
434
 
897
6610
867
765
455
566
353
Margo Gingivae
Sondierungstiefe
Attachmentniveau
Plaque
Bluten auf Sondieren
Furkation
Bemerkung
 
-101
101
100
101
101
101
101
 
554
566
554
445
677
766
667
 
653
465
454
344
576
665
566
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Je Zahn/Implantat
Zahnnummer – ein Klick markiert den Zahn als fehlend, er wird dann grau dargestellt wie hier der Zahn 18. Ein weiterer Klick nimmt die Markierung zurück.
Beweglichkeit – Lockerungsgrad nach Miller, 0 bis 3. Im Beispiel hat Zahn 17 Grad 2.
Implantat – die Schaltfläche schaltet weiter: erst vorhanden, dann rot markiert bei Periimplantitis, dann grün nach erfolgreicher Behandlung, dann wieder natürlicher Zahn. Das Symbol in der Tabelle bleibt dabei immer schwarz; die Farbe erscheint auf dem Implantat. Im Beispiel tragen 15 (rot markiert) und 11 ein Implantat. Solange ein Implantat gesetzt ist, blendet die Anwendung die Beweglichkeit aus.
Furkation Grad 1 – die Sonde tastet eine Einziehung, tritt aber nicht ein.
Furkation Grad 2 – die Sonde tritt ein, geht aber nicht hindurch. Im Beispiel bukkal bei Zahn 16.
Furkation Grad 3 – durchgängig. Im Beispiel palatinal bei Zahn 16.
Je Stelle
Bluten auf Sondieren – sechs Stellen je Zahn/Implantat. Ein Klick auf die Beschriftung der Reihe füllt die ganze Zeile, Umschalt und Klick leert sie wieder.
Plaque-Index – sechs Stellen je Zahn/Implantat. Ein Klick auf die Beschriftung der Reihe füllt die ganze Zeile, Umschalt und Klick leert sie wieder.
Messwerte (mm)
Margo Gingivae – Lage des Gingivarands zur Schmelz-Zement-Grenze in Millimetern. Negative Werte bedeuten, dass der Rand darüber liegt.
Sondierungstiefe – ab 4 mm rot, damit erhöhte Sondierungstiefen auffallen.
Attachmentniveau – die Anwendung rechnet es als Summe aus Sondierungstiefe und Margo Gingivae und hinterlegt es deshalb grau: Es wird nicht eingegeben.
Abbildung 7: Der erste Quadrant, so wie er im Formular steht: oben die bukkalen Werte, in der Mitte die beiden Zahnansichten, unten die oralen Werte. Daneben die Bedeutung jeder Zeile. Die rote Linie ist der Verlauf des Gingivarands, die blaue das Attachmentniveau; die blaue Fläche dazwischen ist die Sondierungstiefe. Je Zahn stehen drei Stellen nebeneinander – von distal über bukkal beziehungsweise palatinal nach mesial. Zahn 18 ist als fehlend markiert und deshalb durchgehend grau, 15 und 11 tragen ein Implantat, 17 und 16 eine Furkationsbeteiligung. Implantate und Furkationen erscheinen nicht nur in der Tabelle, sondern auch an ihrer Stelle auf der Zahngrafik. Alle Werte stammen aus einem Beispielbefund.

Für die unterstützende Parodontitistherapie lässt sich derselbe Befund in einer kompakten Fassung führen. Die Schaltfläche ST/BOP in der Steuerleiste (Abbildung 5) wechselt zwischen dem vollständigen Parodontalstatus und dieser verkürzten Ansicht; ihre Beschriftung nennt jeweils die Ansicht, in die der nächste Klick führt – im vollständigen Status steht dort ST/BOP, in der verkürzten Ansicht Status. Der Name des Reiters wechselt mit.

In der Ansicht ST/BOP entfallen Margo Gingivae und Attachmentniveau, und an die Stelle der beiden Zahnansichten mit den Kurven tritt eine einzelne Aufsicht auf die Zahnreihe, auf der jede Fläche für sich eingefärbt wird. Notiert werden nur Sondierungstiefen ab 4 mm; alle übrigen Stellen bleiben auf 0 stehen. Das hält die Erfassung im Recall kurz, ohne dass die auffälligen Stellen verloren gehen.

Zahn
Beweglichkeit
Implantat
Furkation
Bluten auf Sondieren
Plaque
Sondierungstiefe
1817161514131211
 
 
0
0
0
0
 
0
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
040
004
000
004
 
000
Sondierungstiefe
Plaque
Bluten auf Sondieren
Furkation
Bemerkung
 
 
400
000
000
000
 
004
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Abbildung 8: Der erste Quadrant in der Ansicht ST/BOP. Oben stehen die bukkalen Zeilen, unten die oralen, dazwischen die Zahnreihe von okklusal. Grau sind die fehlenden Zähne 18, 17 und 12, rot die eine Fläche mit Blutung auf Sondieren – mesial an Zahn 16. Die offenen Kreise auf dem Schema sind Furkationsbeteiligungen Grad 1: bukkal, distopalatinal und mesiopalatinal an Zahn 16 sowie mesiopalatinal an Zahn 14. Von den Sondierungstiefen stehen nur die Werte ab 4 mm. Margo Gingivae und Attachmentniveau fehlen in dieser Ansicht ganz.

Klinische Parameter und Indizes

Messungen werden typischerweise an sechs Stellen pro Zahn erfasst. Die Anwendung unterstützt verschiedene klinische Indizes, die wie folgt kategorisiert sind:

Sondierungstiefe, Margo Gingivae und Attachment-Niveau

ST

Sondierungstiefen in mm (gemessen)

MG

Margo Gingivae in mm (gemessen)

AN

Attachment-Niveau in mm (berechnet)

Mundhygiene

Plaque

Plaque-Index nach O'Leary et al. (1972)

PI

Plaque-Index nach Silness und Löe (1964)

mPI

Plaque-Index nach Mombelli et al. (1987)

Gingivitis und periimplantäre Mukositis

BOP

Bluten auf Sondieren nach Lang et al. (1986)

GI

Gingivitis-Index nach Löe und Silness (1963)

mGI

Gingivitis-Index nach Mombelli at al. (1987)

Rezessionen

REC Mi

Rezessionswert nach Miller (1985)

REC Ca

Rezessionswert nach Cairo et al. (2011)

REC X

Eigener Rezessionswert (2 Werte pro Zahn)

KG (MGL)

Keratinisierte Gingiva (Mukogingivallinie) in mm (gemessen)

GD

Gingivadicke (Phänotyp)

W

Breite in mm (gemessen) nach Pandey & Mehta (2013)

SZG

Sichtbarkeit der Schmelz-Zementgrenze

Stufe

Konkavität der Wurzeloberfläche

REZ Y

Eigener Rezessionswert (6 Werte pro Zahn)

Abbildung 9: Das Auswahlfenster hinter der Schaltfläche Indizes. Es legt fest, welche Zeilen in der Befundtabelle erscheinen. Blau umrandete Einträge sind eingeschaltet; im Auslieferungszustand sind das Sondierungstiefe, Margo Gingivae, Attachment-Niveau, der Plaque-Index nach O’Leary und das Bluten auf Sondieren nach Lang. Die übrigen Indizes blenden Sie nach Bedarf ein – für die tägliche Praxis genügen in aller Regel die voreingestellten fünf, die Gruppe Rezessionen richtet sich an klinische Studien. Was hier ausgeschaltet ist, verschwindet nur aus der Ansicht; erfasste Werte bleiben erhalten.

1. Sondierungstiefe, Gingivarand und Attachmentniveau

  • ST (Sondierungstiefe): Gemessen in Millimetern an 6 Stellen pro Zahn.
  • GR (Gingivarand): Gemessen in Millimetern relativ zur Schmelz-Zement-Grenze (CEJ).
  • AL (Attachmentniveau): Wird automatisch als Summe von ST und GR berechnet (AL = ST + GR).

2. Mundhygiene-Indizes

  • Plaque (O'Leary et al. 1972): Binäre Erfassung (0/1) zur Berechnung des Mundhygiene-Status (Plaque-Index). [Standard]
  • PI (Silness und Löe 1964): Plaque-Index zur Beurteilung der Plaquedicke am Gingivarand.
  • mPI (Mombelli et al. 1987): Modifizierter Plaque-Index, speziell für Dentalimplantate entwickelt.

3. Gingivitis und periimplantäre Mukositis

  • BOP (Bleeding on Probing): Blutung auf Sondieren nach Lang et al. (1986), erfasst als 0 (keine Blutung) oder 1 (Blutung). [Standard]
  • GI (Gingival-Index): Beurteilung der gingivalen Entzündung nach Löe und Silness (1963).
  • mGI (Modifizierter Gingival-Index): Entzündungsbeurteilung für Implantate nach Mombelli et al. (1987).

4. Rezessionen und fortgeschrittene Parameter

Für die klinische Praxis und klinische Studien sind zusätzliche Indizes verfügbar, um Parameter an entweder 2 oder 6 Stellen pro Zahn zu erfassen:

  • REC Mi: Rezessionsklassifikation nach Miller (1985).
  • REC Ca: Rezessionsklassifikation nach Cairo et al. (2011).
  • REC X / REC Y: Benutzerdefinierte Rezessionswerte (2 oder 6 Werte pro Zahn).
  • KG (MGJ): Breite der keratinisierten Gingiva (mukogingivale Grenze) in mm.
  • GT (Gingivadicke): Beurteilung des gingivalen Phänotyps (dünn/dick).
  • W (Breite): Gemessene Breite in mm nach Pandey & Mehta (2013).
  • CEJ: Dokumentation der Sichtbarkeit der Schmelz-Zement-Grenze.
  • Stufe: Beurteilung von Konkavitäten der Wurzeloberfläche.
  • Furkationsbefall: Horizontale Sondierung des Furkationseingangs mit der Furkationssonde, eingeteilt in die Grade 0 bis 3 nach Hamp et al. (1975). Grad 1 bis 3 mm, Grad 2 mehr als 3 mm, Grad 3 durchgängig.
  • Zahnbeweglichkeit: Bidigital gemessen und in die Grade 0 bis 3 eingeteilt nach Miller (1950).

Hamp S. E., Nyman S., Lindhe J., Periodontal treatment of multirooted teeth. Results after 5 years. J. Clin. Periodontol. 1975;2:126–135. doi:10.1111/j.1600-051X.1975.tb01734.x. PubMed

Miller S. C., Textbook of Periodontia, 3rd edition, The Blakiston Co., Philadelphia and Toronto, 1950.

Tipp zur effizienten Erfassung von BOP und PI:
  • Durch Klicken auf die Labels "Bluten auf Sondieren" oder "Plaque Index" wird die entsprechende Zeile vollständig mit positiven Werten (BOP+ bzw. PI+) gefüllt.
  • Mit Shift-Klick auf diese Labels werden alle Einträge in der Zeile wieder gelöscht.
  • Zusätzlich kann die Shift-Taste gedrückt gehalten werden, während man mit der Maus über die BOP- oder Plaque-Flächen fährt, um diese Stellen gezielt zu aktivieren oder zu deaktivieren.
Auf diese Weise kann bei der Erfassung von BOP und Plaque signifikant Zeit gespart werden.

Werte vom Vorbefund kopieren

Beim Erstellen eines neuen Befunds für eine PatientIn, die bereits über bestehende Untersuchungen verfügt, bietet das System ein Dropdown-Menü "Werte kopieren" an. Diese Funktion ist besonders nützlich für die Übertragung von Basisdaten, die sich seit dem letzten Besuch möglicherweise nicht geändert haben:

  • Parameter: Sie können selektiv den Zahnstatus (einschliesslich Implantate), Furkationsgrade, Sondierungstiefen (ST), Gingivarand (GR), Bluten auf Sondieren (BOP) und Plaque-Index (PI) kopieren.
  • Verfügbarkeit: Diese Kopierfunktion steht für ein Zeitfenster von 5 Minuten nach Erstellung des neuen Befunds zur Verfügung.
  • Reversibilität: Die Übertragung ist interaktiv: ein erneutes Klicken auf dasselbe Feld im Dropdown macht die Datenübertragung sofort rückgängig.

Werte aus dem letzten Befund übernehmen

Zahnstatus

Kopiert den Zahnstatus und die Implantat-Informationen.

Furkationen

Kopiert die Furkationsgrade.

Sondierungstiefen (ST)

Kopiert die Sondierungstiefenwerte.

Rezessionen (MG)

Kopiert die Margo Gingivae Werte.

BOP

Kopiert die Bluten auf Sondieren Werte.

O’Leary (PI)

Kopiert die Plaque-Index-Werte.

Abbildung 10: Das Fenster hinter der Schaltfläche Kopieren. Jeder Eintrag überträgt eine Gruppe von Werten aus der vorangegangenen Untersuchung in den offenen Befund. Ein erneuter Klick auf denselben Eintrag macht die Übertragung rückgängig. Die Schaltfläche steht nur zur Verfügung, solange eine frühere Untersuchung vorliegt, und nur innerhalb von fünf Minuten nach dem Anlegen des neuen Befunds; danach ist sie grau.

Diktieren mit dem Audio-Widget

Der Parodontalstatus lässt sich vollständig diktieren. Das Audio-Widget steht in der Kopfzeile neben dem Logo. Ein Klick auf die Mikrofon-Schaltfläche startet die Aufnahme, ein weiterer beendet sie; das gesprochene Wort «Stop» tut dasselbe. Das ist besonders am Behandlungsstuhl nützlich, wo die Hände an der PatientIn sind und eine zweite Person sonst mitschreiben müsste.

Voraussetzung: Die Spracherkennung nutzt die native Engine des Browsers. Sie steht in Google Chrome und Microsoft Edge zur Verfügung; andere Browser melden, dass die Audio-Eingabe nicht unterstützt wird. Die Sprache der Erkennung folgt der eingestellten Sprache der Anwendung.
1 · Ruhezustand
2 · Aufnahme läuft
Live
3 · Befehle und Sprachtraining aufgeklappt
Live
Verfügbare Sprachbefehle:
Situation Sprachbefehl (Beispiele)
Zahnappell«Zahn 18 fehlt», «Alle Weisheitszähne fehlen», «Alle Zähne im Oberkiefer fehlen»
«Zahn 21 ist da», «Alle Weisheitszähne sind da»
Zahnbeweglichkeit«Zahn 18 Lockerung Grad 2», «Beweglichkeit 46 Null»
Implantate«Implantat 14», «33 Implantat», «36 Implantat»
Furkationen«46 Furkation Grad 2 bukkal», «46 bukkal Furkation Grad 3»
Blutung (BOP) / Plaque (PI)«Blutung», «BOP», «Plaque», «PI», «Plus», «Minus»
Beginn an einer bestimmten Stelle«Start 17 distobukkal»Fokussiert Margo Gingivae beim Parodontalstatus, Sondierungstiefe beim ST/BOP. Ebenso «BOP 17 distobukkal» und «Plaque 17 distobukkal» für den Einstieg in BOP oder Plaque-Index.
Diktat beenden«Stop»
Tipp: Wenn Sie oft dasselbe Wort hintereinander sagen, etwa «plus, plus, plus», kann die Spracherkennung dies als Stottern filtern. Sagen Sie zwischendurch einfach «weiter», um das zu verhindern.

Personalisiertes Sprachtraining

Korrigieren Sie hartnäckige Hörfehler. Das System ersetzt den falschen Text automatisch, bevor es ihn auswertet.

Erwarteter Befehl wählen… Fehlerhaft erkannt, etwa «Disco» Lernen
Noch keine Begriffe gelernt.
Export Import
Abbildung 11: Das Audio-Widget in seinen drei Zuständen. Im Ruhezustand steht nur die runde Schaltfläche in der Kopfzeile. Ein Klick startet die Aufnahme: Die Fläche wird grün, die Marke nennt den Modus, der Pegel zeigt, dass das Mikrofon hört, und im Feld daneben steht der zuletzt verstandene Text. Der Pfeil rechts öffnet die Liste der Sprachbefehle und darunter das persönliche Sprachtraining.

Live-Modus und Batch-Modus

Die grüne Marke neben der Mikrofon-Schaltfläche nennt den aktuellen Modus und wechselt ihn per Klick; ebenso die gesprochenen Befehle «Live Modus» und «Batch Modus».

  • Live: Jedes erkannte Wort wird sofort eingetragen. Sie sehen unmittelbar, ob richtig verstanden wurde.
  • Batch: Die Wörter werden gesammelt und erst nach einer Sprechpause von rund anderthalb Sekunden gemeinsam eingetragen. Das ist ruhiger, wenn Sie eine ganze Zahnreihe am Stück ansagen.

Die Sprachbefehle

Der Pfeil rechts im Widget öffnet die vollständige Liste. Sie deckt den Zahnappell, Beweglichkeit, Implantate und Furkationen ab, die Werte für Blutung und Plaque sowie den gezielten Einstieg an einer bestimmten Stelle. Mit «Start 17 distobukkal» setzen Sie den Fokus genau dorthin, wo Sie zu sondieren beginnen; die Eingabe wandert danach der eingestellten Sondierungsreihenfolge entlang.

Wenn dasselbe Wort mehrfach folgt: Sagen Sie oft hintereinander «plus, plus, plus», filtert die Spracherkennung die Wiederholung als Stottern heraus. Sagen Sie zwischendurch «weiter», dann bleibt jede Nennung erhalten.

Personalisiertes Sprachtraining

Erkennt die Engine ein Wort hartnäckig falsch, tragen Sie das Paar aus erwartetem Befehl und falsch erkanntem Text im unteren Teil des Widgets ein. Das System ersetzt den falschen Text künftig automatisch, bevor es ihn auswertet. Die gelernten Begriffe bleiben im Browser gespeichert und lassen sich über Export und Import als Datei auf ein anderes Gerät übertragen.

Parodontale Klassifikation

Bietet einen automatischen Diagnosevorschlag (Stadium und Grad) gemäss Tonetti et al. (2018). Das System analysiert klinische Parameter wie Molar-Inzisor-Muster, die Verteilung der Sondierungstiefen, den Rauchstatus sowie die Stabilität des Diabetes.

Knochenverlust-Schätzung: Da keine Röntgenbilder gespeichert werden, schätzt die Anwendung den Knochenverlust basierend auf dem klinischen Attachmentverlust (CAL) im Verhältnis zu anatomisch durchschnittlichen Wurzellängen.

Klassifikation der Parodontitis: Bbb Bbb, geb. 12.12.2000 (25 Jahre)

Diagnose: Fortgeschrittene Parodontitis, Stadium IV

Stadium der Parodontitis
Stadium I

Initiale Parodontitis
Stadium II

Moderate Parodontitis
Stadium III

Schwere Parodontitis mit Potenzial für weiteren Zahnverlust
Stadium IV

Fortgeschrittene Parodontitis mit umfangreichem Zahnverlust und Potenzial für den Verlust der Dentition
Schweregrad
Interdentaler Attachmentverlust an der Stelle mit dem grössten Verlust
1–2 mm
3–4 mm
≥ 5 mm
≥ 5 mm
Röntgenologischer Knochenabbau
Koronales Drittel
(<15%)
Koronales Drittel
(15–33%)
Mittleres bis apikales Drittel
Zahnverlust
Kein Zahnverlust aufgrund von Parodontitis
Zahnverlust aufgrund von Parodontitis von ≤ 4 Zähnen
Zahnverlust aufgrund von Parodontitis von ≥ 5 Zähnen
Komplexität
Lokal
Maximale Sondierungstiefe
4–5 mm

Meist horizontaler Knochenabbau
Maximale Sondierungstiefe
4–5 mm

Meist horizontaler Knochenabbau
Zusätzlich zur Komplexität von Stadium II:

Sondierungstiefe ≥ 6 mm

Vertikaler Knochenabbau ≥ 3 mm

Furkationsbefall Grad II oder III

Moderater Kammdefekt
Zusätzlich zur Komplexität von Stadium III:

Notwendigkeit einer komplexen Rehabilitation aufgrund von:

Kaufunktionsstörung

Sekundäres okklusales Trauma (Zahnbeweglichkeit ≥ Grad 2)

Schwerer Kammdefekt

Bisskollaps, Driften, Auffächern

Weniger als 20 verbleibende Zähne (10 gegenüberliegende Paare)
Ausdehnung und Verteilung
Beschreiben Sie für jedes Stadium die Ausdehnung als:
Zusätzliche Beschreibung des Stadiums
lokalisiert
(< 30% der Zähne)
generalisiert
(≥ 30% der Zähne)
Molaren/Inzisiven-Muster
Grad der Parodontitis
Grad A

Langsame Progressionsrate
Grad B

Moderate Progressionsrate
Grad C

Rasche Progressionsrate
Primäre Kriterien
Direkte Evidenz der Progression
Longitudinale Daten
(röntgenologischer Knochenabbau oder Attachmentverlust)
Nachweis von keinem Verlust über 5 Jahre
Nachweis von < 2 mm Verlust über 5 Jahre
Nachweis von ≥ 2 mm Verlust über 5 Jahre
Indirekte Evidenz der Progression
Knochenabbau (%)
durch Alter
< 0.25
0.25 – 1.00
> 1.00
Phänotyp
Starke Biofilmablagerungen mit geringem Ausmass an Destruktion
Destruktion entsprechend den Biofilmablagerungen
Destruktion übertrifft die Erwartungen angesichts der Biofilmablagerungen

Klinisches Muster deutet auf Phasen rascher Progression und/oder früh einsetzende Erkrankung hin (z. B. Molaren/Inzisiven-Muster; Ausbleiben der erwarteten Reaktion auf Standard-Kontrolltherapien)
Modifikatoren
Risikofaktoren
Rauchen
Nichtraucher
< 10 Zigaretten/Tag
≥ 10 Zigaretten/Tag
Diabetes
Kein Diabetes
HbA1c < 7.0% bei Patienten mit Diabetes
HbA1c ≥ 7.0% bei Patienten mit Diabetes

• Maximale Sondierungstiefe: 11 mm (36 dl) → Komplexität: Stadium 3

• Attachmentverlust approximal: 12 mm (36 dl) → Schweregrad: ≥ 5 mm

• Verteilung: 100.0 % der Zähne (27/27) betroffen → generalisiert

• Knochenverlust/Alter: 85.7 % / 25 = 3.43 → Grad C

Tonetti, M. S., Greenwell H., Kornman K. S. (2018). Staging and grading of periodontitis: Framework and proposal of a new classification and case definition. Journal of Periodontology. 89(1), 159-172. doi: 10.1002/JPER.18-0006.

Abbildung 12: Das Fenster «Klassifikation» nach Tonetti et al. (2018). Drei Zustände sind zu unterscheiden: Ein blauer Rand ist ein Vorschlag, den die Anwendung aus dem Befund errechnet hat – hier beim Schweregrad, bei der Komplexität, bei der Verteilung und beim Grad. Eine blau gefüllte Zelle ist eine Wahl, die Sie angeklickt haben; sie wird sofort gespeichert. Hellrot hinterlegte Zeilen warten noch auf einen Entscheid. Unter der Tabelle steht, woraus die Anwendung ihre Vorschläge ableitet.

Übersicht

Eine Visualisierung mit Fokus auf Plaque-Index (PI%) und Bluten auf Sondieren (BOP%) für den aktuellen Datensatz. Die Übersicht kann als Bild heruntergeladen werden.

Plaque an dieser Stelle fehlender Zahn
Bluten auf Sondieren fehlender Zahn
Abbildung 13: Die Übersicht. Oben der Plaque-Index, unten das Bluten auf Sondieren, jeweils auf das Zahnschema übertragen. Jeder Zahn ist in vier Flächen geteilt: bukkal, oral, mesial und distal. Blau steht für Plaque, rot für Blutung, jeweils an genau dieser Stelle; grau hinterlegte Zähne fehlen. Die Darstellung verwendet dieselbe Zahngrafik und dieselben Farben wie die Anwendung und lässt sich als Bild herunterladen.
Teil C Auswertung Was die Anwendung aus den erfassten Werten errechnet und wie sie es darstellt.

3. Auswertung

Automatische Berechnungen

In der Mitte des Parodontalstatus werden Zusammenfassungen automatisch berechnet:

  • Mittlere Sondierungstiefe (eine Dezimalstelle)
  • Mittleres Attachmentniveau (eine Dezimalstelle)
  • BOP-Prozentwert (BOP%)
  • Plaque-Index-Prozentwert (PI%)

Vergleichende Überlagerung

Vorgehensweise: Um zwei Befunde zu vergleichen, klicken Sie auf den ersten Datensatz im Navigationspanel, halten Sie dann die SHIFT-Taste gedrückt und klicken Sie auf den zweiten Datensatz. Grüne Fläche = 1. Untersuchung, Blaue Fläche = 2. Untersuchung.
Zahn
Beweglichkeit
Implantat
Furkation
Bluten auf Sondieren
Plaque
Margo Gingivae
Sondierungstiefe
Attachmentniveau
1817161514131211
 
0
0
 
0
0
0
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
-4-2-1
-1-1-3
-2-3-2
-3-1-1
-1-1-1
-1-20
0-21
 
465
545
545
444
444
333
323
 
886
658
777
755
555
453
342
Margo Gingivae
Sondierungstiefe
Attachmentniveau
Plaque
Bluten auf Sondieren
Furkation
Bemerkung
 
-2-10
0-10
00-1
-1-1-1
-10-1
-10-1
-1-1-2
 
444
454
344
334
544
455
445
 
654
464
345
445
645
556
557
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
1. Untersuchung 2. Untersuchung Attachmentniveau Margo Gingivae
Abbildung 14: Die vergleichende Überlagerung am selben ersten Quadranten wie in Abbildung 7, hier mit einem Befund vom 16.07.2026 und einem vom 16.08.2026. Die Tabelle zeigt immer den zweiten, neueren Befund. Auf der Zahngrafik liegt der erste Befund grün darunter, der zweite darüber: blau der Verlauf des Attachmentniveaus, rot der des Gingivarands. Wo die blaue Fläche schmaler ist als die grüne, hat die Sondierungstiefe abgenommen. An 16 und 14 liegt die rote Linie tiefer als die grüne: Die Taschen sind flacher geworden, die Rezession hat zugenommen.
selten häufig Plaque fehlender Zahn
selten häufig Blutung fehlender Zahn
Abbildung 15: Dieselbe Übersicht für zwei Befunde übereinander, oben der Plaque-Index, unten das Bluten auf Sondieren. Die Anwendung zählt je Fläche, an wie vielen Stellen ein Befund positiv war, und gewichtet den neueren Befund doppelt. Je höher die Summe, desto kräftiger die Farbe: Blass heisst, dass nur der ältere Befund positiv war, kräftig, dass es der neuere ist oder beide. Im unteren Teil ergänzt die Anwendung die Sondierungstiefen ab 4 mm in Rot und die Furkationsbeteiligungen als Kreise.

Steuerelemente

Verschiedene Steuerelemente markieren spezifische klinische Parameter oder steuern den Bildexport:

Plaque
BOP
5mm
≥6mm
PRA
Bildexport
Gesamtstatus – lädt Ober- und Unterkiefer zusammen als Bild herunter.
Oberkiefer – lädt nur den oberen Bogen herunter.
Unterkiefer – lädt nur den unteren Bogen herunter.
Markierungen im Status
Plaque – hebt alle Stellen mit positivem Plaque-Index hervor.
BOP – hebt alle blutenden Stellen hervor. Im Bild ist diese Schaltfläche eingeschaltet; die aktive ist blau hinterlegt. Es lässt sich immer nur eine Markierung anzeigen.
5mm – markiert Sondierungstiefen ab 5 mm.
≥6mm – markiert Sondierungstiefen ab 6 mm. Zusammen zeigen die beiden auf einen Blick, wo Resttaschen liegen.
Weiterrechnen
PRA – übergibt die Werte der aktuellen Untersuchung an das Risikodiagramm auf perio-tools.com. Wie das funktioniert, steht im nächsten Abschnitt.
Abbildung 16: Die Steuerleiste links neben dem Status, hier mit eingeschalteter BOP-Markierung. Oben die drei Schaltflächen für den Bildexport, darunter die Markierungen und zuunterst der Sprung zum Risikodiagramm.

Periodontal Risk Assessment (PRA)

Diese Schaltfläche öffnet www.perio-tools.com mit dem Parameter i und den Werten aus der aktuellen Untersuchung.

https://www.perio-tools.com/pra/?lang=de&i=0000000032000

Analyse

Vorgehensweise: Wählen Sie den ersten Befund aus, drücken Sie SHIFT und wählen Sie den zweiten. Grün repräsentiert die erste Untersuchung; Blau repräsentiert die Folgeuntersuchung.

Analyse der Daten aus dem Parodontalstatus

 

Anzahl Zähne:

Plaque-Index (%):

Sondierungstiefen 4mm (%):

Sondierungstiefen 5mm (%):

Sondierungstiefen ≥6mm (%):

Sondierungstiefen (Mittelwert):

Rezessionen (Mittelwert):

Attachmentniveau (Mittelwert):

Bleeding on Probing (%):

09.08.2026 

27 

85 %

18.5 %

17.3 %

25.9 %

4.6 mm

-0.5 mm

-5.0 mm

96 %

16.08.2026 

24 

26 %

12.5 %

3.5 %

4.2 %

2.9 mm

-1.2 mm

-4.2 mm

40 %

Datum: 09.08.2026
Mundhygiene
Taschen ab 4mm
Bluten auf Sondieren (BOP)
0%
20%
100%
Datum: 16.08.2026
Mundhygiene
Resttaschen ab 4mm
Bluten auf Sondieren (BOP)
0%
20%
100%

Veränderung von Sondierungstiefen (ST) und BOP

mm
8
6
4
2
Anfangsbefund (mm)Reevaluation (mm)Veränderung (mm)Taschen (Anzahl)
≤22.000.006
32.45-0.5553
42.54-1.4626
53.32-1.6825
63.33-2.6715
74.20-2.8010
83.50-4.504
94.67-4.333
≥105.00-5.002
≤2
3
4
5
6
7
8
9
≥10 mm
100%

Korrelation und Verteilung

Pearson r = 0.94, df = 4, p = 0.9975, 95% CI: [0.5502, 2.8818]

ST / bopbop reduz.bop unver.bop zugen.
ST reduz.67410
ST unver.13171
ST zugen.230

χ2 = 7.6152, df = 4, p = 0.1067

≤2
3
4
5
6
7
8
9
≥10 mm
Abbildung 17: Das Fenster «Analyse» für die beiden Befunde vom 09.08.2026 und vom 16.08.2026. Oben stehen die Kennzahlen beider Untersuchungen nebeneinander, rechts daneben dieselben Werte als Balken: Mundhygiene, Taschen ab 4 mm nach Tiefe gestaffelt und Bluten auf Sondieren. In der Mitte steht je Ausgangstiefe, auf welchen Wert die Reevaluation gekommen ist und wie viele Stellen dahinterstehen; das Diagramm zeigt dasselbe: blau die Resttiefe, grün der Gewinn. Unten prüft die Anwendung, ob Tiefenabnahme und Rückgang der Blutung zusammenhängen; die Vierfeldertafel zählt die Stellen, das Diagramm zeigt je Ausgangstiefe den Anteil noch blutender Stellen.

Das System bietet einen umfassenden Vergleich zwischen beiden Untersuchungen:

  • Farbcodierung: Grün deutet auf eine klinische Verbesserung hin, Blau repräsentiert Residualtaschen und Rot markiert eine klinische Verschlechterung.
  • Blutungsveränderung: Eine gestrichelte Diagonale stellt die erwartete Korrelation zwischen Sondierungstiefe und Blutung dar. Die Analyse verfolgt den Shift der Blutungsintensität, statistisch bestätigt durch einen Chi-Quadrat-Test.

Recall-Intervall

Ermittelt den empfohlenen Recall-Plan basierend auf Ramseier et al. (2019). Die Risikoberechnung berücksichtigt das Sondierungsprofil, systemische Faktoren (Rauchen, Diabetes) und Furkationsbefall (Grad ≥2). Ergebnisse sind als Bild herunterladbar.

Drei Arbeiten stehen hinter dieser Berechnung. Die Länge des Intervalls leitet sich aus den Resttaschen und dem Abstand zwischen den Sitzungen ab (Ramseier et al. 2019). Das Bluten auf Sondieren geht als Mass für die Entzündung ein – wobei zu beachten ist, dass RaucherInnen bei gleicher Krankheitsschwere weniger bluten und der Wert dort niedriger ausfällt, als es dem Befund entspricht (Ramseier et al. 2015). Der Furkationsbefall zählt ab Grad 2, weil mehrwurzlige Zähne erst ab diesem Grad ein deutlich erhöhtes Verlustrisiko tragen – Grad 1 unterscheidet sich darin nicht von Grad 0 (Salvi et al. 2014).

Ramseier, C. A., Nydegger, M., Walter, C., Fischer, G., Sculean, A., Lang, N. P., Salvi, G. E. (2019). Time between recall visits and residual probing depths predict long-term stability in patients enrolled in supportive periodontal therapy. Journal of Clinical Periodontology, 46(2), 218–230. doi:10.1111/jcpe.13041. PubMed

Ramseier, C. A., Mirra, D., Schütz, C., Sculean, A., Lang, N. P., Walter, C., Salvi, G. E. (2015). Bleeding on probing as it relates to smoking status in patients enrolled in supportive periodontal therapy for at least 5 years. Journal of Clinical Periodontology, 42(2), 150–159. doi:10.1111/jcpe.12344. PubMed

Salvi, G. E., Mischler, D. C., Schmidlin, K., Matuliene, G., Pjetursson, B. E., Brägger, U., & Lang, N. P. (2014). Risk factors associated with the longevity of multi-rooted teeth. Long-term outcomes after active and supportive periodontal therapy. Journal of Clinical Periodontology, 41(7), 701–707. doi:10.1111/jcpe.12266. PubMed

Personalisiertes Recall-Intervall

26Mundhygiene (Plaque)20Taschen ab 4mm40Bluten auf Sondieren (BOP)0%20%40%60%80%100%
Rauchen (R) Diabetes (D)
3 4 6 9 12
Gewähltes Intervall:Monate
Abbildung 18: Das Fenster «Recall-Intervall» für den Befund vom 16.08.2026. Links steht, wie viele Stellen 4, 5 und ab 6 mm messen, absolut, in Prozent und kumuliert. Die Tabelle darunter enthält die Grenzwerte je Intervall; grün ist markiert, welche Grenzwerte der Befund einhält, gelb das Intervall, das die Anwendung daraus vorschlägt. Die Spalte ab 6 mm ist immer rot hinterlegt, weil sie den Ausschlag gibt. Rechts stehen dieselben Werte als Balken; die schwarzen Striche sind die Schwellen bei 20 Prozent Plaque und 23 Prozent Blutung. Rauchen und Diabetes verschieben den Vorschlag; bei Rauchen sinkt die Blutungsschwelle auf 16 Prozent. Das gewählte Intervall tragen Sie unten selbst ein.

3D-Visualisierung

Rendert ein 3D-Modell der parodontalen Oberfläche, dokumentiert die gesamte parodontale Oberfläche (TPSA) in cm² und analysiert BOP-positive vs. BOP-negative Flächen. Das Modell kann gezoomt, rotiert und als GLTF-Datei für Virtual Reality (VR) oder Augmented Reality (AR) Anwendungen exportiert werden.

Kamera zurücksetzen GLTF herunterladen

Analyse der Flächen

Gesamt: 13.2 cm2 (100%)

Entzündet: 8.1 cm2 (61.1%)
61%
77%
48%

Aussen- und Innen: 5.9 cm2 (100%)

Entzündet: 4.6 cm2 (77.2%)

Zahnzwischenräume: 7.3 cm2 (100%)

Entzündet: 3.5 cm2 (48.0%)

Abbildung 19: Das Fenster «3D-Ansicht» in seiner Startstellung. Jede Messstelle wird zu einer Fläche im Raum: Ihre Höhe ist die Sondierungstiefe, ihre Breite der Abstand zur Nachbarstelle. Rot sind die Stellen mit Bluten auf Sondieren, blau die ohne; die helleren Töne sind die Zahnzwischenräume. Oben liegt der Oberkiefer, unten der Unterkiefer; die schwarzen Kurven sind die beiden Zahnbögen. Das Modell lässt sich mit der Maus drehen und zoomen, «Kamera zurücksetzen» stellt genau diese Ansicht wieder her, und «GLTF herunterladen» gibt die Szene als Datei für Virtual- und Augmented-Reality-Anwendungen aus.

Darunter summiert die Anwendung dieselben Flächen. Das grosse Quadrat ist die gesamte parodontale Oberfläche, hier 13.2 cm²; der rote Anteil von unten sind die 8.1 cm², an denen es blutet, also 61 Prozent. Die beiden kleinen Quadrate teilen dieselbe Fläche auf: oben die Aussen- und Innenflächen, unten die Zahnzwischenräume, in den helleren Tönen. Der Vergleich lohnt sich, weil die reine BOP-Prozentzahl ihn verdeckt: Aussen und innen bluten 77 Prozent der Fläche, in den Zwischenräumen 48 Prozent – aber die Zwischenräume sind mit 7.3 cm² die grössere Fläche.
Kamera zurücksetzen GLTF herunterladen

Analyse der Flächen

Baseline: 23.6 cm2 (100%)

Follow-up: 13.2 cm2 (56.0%)
56%
54%
58%

Aussen- und Innen: 11.0 cm2 (100%)

Follow-up: 5.9 cm2 (53.8%)

Zahnzwischenräume: 12.6 cm2 (100%)

Follow-up: 7.3 cm2 (57.9%)

Abbildung 20: Dieselbe Ansicht für zwei Befunde. Grün liegt der Erstbefund vom 09.08.2026 darunter, blau der Zweitbefund vom 16.08.2026 darüber; die helleren Töne sind wieder die Zahnzwischenräume. Wo Grün hervorschaut, ist die Fläche kleiner geworden – und das ist hier fast überall der Fall.

Die drei Quadrate lesen sich in diesem Modus anders als in Abbildung 19: Grün ist jetzt der Erstbefund als Ganzes, blau der Anteil, der davon beim Zweitbefund noch übrig ist. Von 23.6 cm² sind 13.2 cm² geblieben, also 56 Prozent; die parodontale Oberfläche hat sich fast halbiert. Aussen und innen sind es 54 Prozent, in den Zahnzwischenräumen 58 Prozent – die Zwischenräume haben also etwas weniger gewonnen, obwohl sie mit 12.6 cm² die grössere Ausgangsfläche waren.

QR-Code-Freigabe

Generiert einen QR-Code für den aktuellen Befund, der auf mobilen Geräten über einen responsiven Web-Viewer angezeigt werden kann.

Der QR-Code enthält den vollständigen Befund in derselben komprimierten Form wie der API-Parameter i. Wer ihn mit dem Mobiltelefon einliest, öffnet den Befund im Viewer, ohne dass Daten an einen Server gehen. Personendaten überträgt der Code nicht.
Abbildung 21: Die QR-Freigabe. Der Code trägt den anonymisierten Befund selbst in sich, nicht eine Adresse, unter der er nachgeschlagen würde. Das ist der Grund, weshalb die Freigabe ohne Serverzugriff und ohne Konto funktioniert. Der abgebildete Code ist ein Muster ohne Inhalt.

API-Zugriff

Das Ziel dieser API ist es, den online Parodontalstatus für externe Anwendungen (z. B. Praxissoftware) zugänglich zu machen. Über einen generierten Link werden anonymisierte Befunddaten übertragen und direkt im Viewer visualisiert.

Basis-URL

https://www.parodontalstatus.ch/api/

Query-String-Parameter

Der Query-String wird über den Parameter i übermittelt. Dieser enthält die anonymisierten und komprimierten Daten des Parodontalstatus.

Beispiel-URL

https://www.parodontalstatus.ch/api/?i=5051505050...

Eine detaillierte technische Dokumentation der API finden Sie hier: API-Dokumentation.

Examiner-Kalibrierung

Zwei Befunde derselben Person, kurz nacheinander erhoben, lassen sich gegeneinander halten: Was sich unterscheidet, geht nicht auf die PatientIn zurück, sondern auf das Messen. Genau das prüft die Kalibrierung. Sie eignet sich für zwei Untersuchende (Inter-Examiner) ebenso wie für zwei Durchgänge derselben Person (Intra-Examiner) und wird in der Ausbildung von ZahnärztInnen wie DentalhygienikerInnen eingesetzt.

Die Anwendung stellt jede Stelle beider Befunde einander gegenüber und berechnet daraus den Intraklassen-Korrelationskoeffizienten (ICC) je Messgrösse sowie einen Bland-Altman-Plot für die Sondierungstiefen. Beides beantwortet unterschiedliche Fragen: Der ICC sagt, wie einig sich die beiden Messungen insgesamt sind; der Plot zeigt, wo sie auseinandergehen – ob gleichmässig über alle Tiefen oder erst bei den tiefen Taschen.

So lesen Sie den Plot: Jede Blase steht für eine oder mehrere Stellen. Waagrecht liegt der Mittelwert beider Messungen, also wie tief die Tasche etwa ist; senkrecht die Differenz, also wie weit die beiden auseinanderliegen. Eine Blase auf der Nulllinie bedeutet Einigkeit. Die türkise Linie ist der mittlere Unterschied – liegt sie deutlich neben null, misst eine Person durchgehend tiefer als die andere. Die beiden roten Linien sind die Übereinstimmungsgrenzen (Mittelwert ± 1.96 Standardabweichungen); rund 95 % der Stellen sollten dazwischen liegen, die übrigen erscheinen rot.

Zwei Befunde müssen dafür im Navigationspanel ausgewählt sein – der zweite mit gedrückter Umschalttaste. Das Ergebnis lässt sich als Bild herunterladen und eignet sich so als Beleg für eine Kalibrierungsübung oder für den Methodenteil einer Studie.

Vergleich der parodontalen Messungen

Die 10 grössten Abweichungen

Die folgenden Stellen weisen die grössten Abweichungen auf:

Margo GingivaeΔmmSondierungstiefenΔmmFurkationenΔGrad
33 db423 mp516 dp2
33 b324 mp514 mp1
21 mb236 mb524 dp1
27 db225 mp427 b1
34 db245 ml436 b1
36 ml247 ml436 l1
11 mb112 mp337 l1
11 dp115 dp347 b1
12 db122 mb347 l1
12 mb124 dp3
Bland-Altman-Plot (Sondierungstiefen)

Der Plot stellt die Differenz zwischen zwei Messungen der Sondierungstiefe ihrem Mittelwert gegenüber. Blaue Kreise liegen innerhalb der Schwellenwerte, rote ausserhalb; die Kreisgrösse steht für die Zahl der Stellen.

-2024681012-5-4-3-2-10123MittelwertOberer SchwellenwertUnterer SchwellenwertMittelwerteDifferenzen
Analyse der Übereinstimmung

Der Intraklassen-Korrelationskoeffizient (ICC) bewertet den Grad der Übereinstimmung. Ein Wert nahe 1 zeigt eine hohe, ein Wert nahe 0 eine geringe Übereinstimmung.

Margo GingivaeSondierungstiefenFurkationen
  • ICC: 0.8680
  • F-Wert: 14.1568
  • p-Wert: <0.0001
  • ICC: 0.6882
  • F-Wert: 5.4152
  • p-Wert: <0.0001
  • ICC: 0.7857
  • F-Wert: 8.3333
  • p-Wert: <0.0001

Übereinstimmung: ICC ≥0.90 ausgezeichnet, ≥0.75 gut, ≥0.50 moderat, <0.50 gering.

Durchschnittliche Abweichungen

Gesamte Dentition

Margo Gingivae ΔmmSondierungstiefe ΔmmFurkation ΔGrad
  • Oberkiefer:
    •       M: 0.38 *
    •       D: 0.63 *
    •       B: 0.50 *
    •       P: 0.33 *
    •       gesamt: 0.45
  • Unterkiefer:
    •       M: 0.50 *
    •       D: 0.50 *
    •       B: 0.50 *
    •       L: 0.50 *
    •       gesamt: 0.50
  • Oberkiefer:
    •       M: 0.88 *
    •       D: 0.88 *
    •       B: 0.83 *
    •       P: 0.67 *
    •       gesamt: 0.80
  • Unterkiefer:
    •       M: 1.88 *
    •       D: 1.00 *
    •       B: 0.92 *
    •       L: 1.33 *
    •       gesamt: 1.25 *
  • Oberkiefer:
    •       B: 0.25 *
    •       MP: 0.00
    •       DP: 0.50 *
    •       gesamt: 0.25
  • Unterkiefer:
    •       B: 0.50 *
    •       L: 0.75 *
    •       gesamt: 0.63

Dieselbe Aufstellung folgt im Fenster noch einmal für Frontzähne, Prämolaren und Molaren.

Zusammenfassung
  • Margo Gingivae: Die Übereinstimmung zwischen den Messungen ist gut.
  • Sondierungstiefen: Die Übereinstimmung zwischen den Messungen ist moderat.
  • Furkationen: Die Übereinstimmung zwischen den Messungen ist gut.
Abbildung 22: Das Fenster «Kalibrierung» für eine Kalibrierungsübung: dieselbe Person, am 16. und am 17.08.2026 von KlinikerIn A und KlinikerIn B untersucht. Verglichen werden 27 Zähne mit 162 Sondierungsstellen. Oben stehen die zehn Stellen mit den grössten Abweichungen. Der Bland-Altman-Plot darunter trägt die Differenz beider Messungen gegen ihren Mittelwert auf; die Kreisgrösse steht für die Zahl der Stellen. Die türkise Linie ist der mittlere Unterschied (−0.15 mm, also kaum systematische Verzerrung), die beiden roten sind die Übereinstimmungsgrenzen bei +2.43 und −2.73 mm. Zwölf der 162 Stellen liegen ausserhalb und sind rot. Der ICC fasst je Messgrösse zusammen: beim Gingivarand und bei den Furkationen gut, bei den Sondierungstiefen nur moderat – genau dafür ist die Übung da. Die Aufstellung darunter zeigt, wo die Abweichungen sitzen; ein Stern markiert auffällige Werte, stark abweichende Stellen hinterlegt die Anwendung zusätzlich rot. Aus Platzgründen ist nur der erste von vier Blöcken abgebildet.
Teil D Weitere Befunde Allgemeingesundheit und Mikrobiologie ergänzen den parodontalen Befund.

4. Allgemeingesundheit-Tab

Drucken Editieren Speichern Aufklappen Zuklappen
ALLGEMEINGESUNDHEIT
Allgemeine Angaben
Allgemeinerkrankungen
Herz-Kreislauf
group_1_0_description
Einnahme von Blutverdünnern
Historie
09.08.2026: Ja
Herzklappenfehler, künstliche Herzklappen oder Herztransplantation
Bluthochdruck (Hypertonie)
Koronare Herzkrankheit (KHK), Herzinfarkt oder Stent
Abbildung 23: Der Tab «Allgemeingesundheit». Zuoberst fünf Schaltflächen: Drucken, Editieren, Speichern sowie Aufklappen und Zuklappen für alle Abschnitte auf einmal. Darunter stünde der Formularkopf mit P-Nummer, Namen und BehandlerIn – er ist derselbe wie im Parodontalstatus und deshalb hier weggelassen; er steht in Abbildung 6. Es folgt der Fragebogen: blaue Balken sind Sektionen, darin liegen Gruppen wie «Herz-Kreislauf», darin die einzelnen Fragen. Rechts neben einer Frage erscheint die Historie – aber nur dort, wo der Befund in einer früheren Untersuchung schon einmal positiv war. So sehen Sie beim Ausfüllen, was zuletzt angegeben wurde, ohne den alten Befund öffnen zu müssen.

Struktur des Fragebogens

Die Liste umfasst eine breite Palette medizinischer Fragen, die bei Bedarf ein- oder ausgeklappt werden können. Einzelne Gesundheitsbereiche sind in Abschnitte gegliedert, die zur besseren Übersicht unabhängig verwaltet werden können.

Datenspeicherung und Export

Für jeden Befund werden alle Auswahlen im Gesundheitsfragebogen individuell gespeichert und zeitgestempelt. Diese Daten sind vollständig in die Datenexport-Funktion integriert, sodass medizinische Informationen statistisch zusammen mit klinischen parodontalen Parametern analysiert werden können.

Anpassung (Fragebogen-Editor)

Der gesamte Fragebogen kann über die Editor-Schaltfläche vollständig angepasst werden:

  • Bearbeitung: Neue Fragen hinzufügen, benutzerdefinierte Dropdown-Menüs erstellen oder neue Kategorien definieren.
  • Flexibilität: Es können völlig neue Gesundheitsformulare erstellt werden, was die Anwendung ideal für die Datenerhebung in klinischen Studien macht.
  • Zurücksetzen: Bei Bedarf kann der Fragebogen jederzeit in seinen Standardzustand zurückversetzt werden.
Fragebogen bearbeiten
Standard wiederherstellen ×

Passen Sie hier die Struktur des Gesundheitsfragebogens an. Änderungen werden lokal gespeichert.

Allgemeine Angaben
Sektion einfügen Speichern
Allgemeinerkrankungen
Herz-Kreislauf
group_1_0_description
anticoagulants Einnahme von Blutverdür Checkbox
endocarditis_risk Herzklappenfehler, künst Checkbox
blood_pressure Bluthochdruck (Hyperton Checkbox
coronary_disease Koronare Herzkrankheit ( Checkbox
Abbildung 24: Der Fragebogen-Editor hinter der Schaltfläche «Editieren». Er zeigt denselben Aufbau wie das Formular, nur bearbeitbar: Sektionen, darin Gruppen, darin die Felder. Je Feld stehen der interne Name, die Beschriftung und der Feldtyp; Checkbox, Textfeld und Auswahlliste stehen zur Wahl. Die Griffe links verschieben Sektionen, Gruppen und Felder per Ziehen, die Papierkorb-Symbole löschen sie. Gestrichelte Rahmen zeigen, wohin sich etwas ziehen lässt. «Sektion einfügen» ergänzt einen neuen Block, «Speichern» übernimmt die Struktur, und «Standard wiederherstellen» oben rechts setzt den ganzen Fragebogen auf die Auslieferungsfassung zurück.
Mitnehmen und weitergeben: Sowohl die erfassten Antworten als auch der selbst zusammengestellte Fragebogen lassen sich exportieren und wieder importieren. Die Antworten gehen zusammen mit dem Befund in die Sicherungsdatei (siehe Datenverwaltung), die Formularstruktur liegt lokal im Browser. So lässt sich ein einmal aufgebauter Fragebogen an weitere Arbeitsplätze weitergeben – und mit «Standard wiederherstellen» jederzeit wieder auf die Auslieferungsfassung zurücksetzen.

5. Mikrobiologie-Tab

Parodontopathogene Bakterien
A.a. Aggregatibacter actinomycetemcomitans 105
P.g. Porphyromonas gingivalis 106
T.f. Tannerella forsythia 105
T.d. Treponema denticola 105
P.i. Prevotella intermedia 104
F.a. Filifactor alocis 104
Potenziell parodontopathogene Bakterien
P.m. Parvimonas micra 104
F.n. Fusobacterium nucleatum 105
C.r. Campylobacter rectus 100
E.n. Eubacterium nodatum 104
E.c. Eikenella corrodens 104
C.sp. Capnocytophaga species 100
A.a.P.g.T.f.T.d.P.i.F.a.P.m.F.n.C.r.E.n.E.c.C.sp.6
Parodontopathogene Bakterien: A.a., P.g., T.f., T.d., P.i., F.a.
Potenziell parodontopathogene Bakterien: P.m., F.n., C.r., E.n., E.c., C.sp.
Abbildung 25: Der Mikrobiologie-Tab. Links werden die zwölf Erreger als Exponenten zur Basis 10 erfasst; 0 bedeutet nicht nachgewiesen. Die Hinterlegung der Karten wird mit steigendem Exponenten kräftiger und macht die Belastung schon in der Eingabe sichtbar. Rechts fasst das zwölfseitige Polygondiagramm den Befund zusammen: Je weiter ein Eckpunkt aussen liegt, desto höher die Keimzahl. Hier dominieren P.g. und die übrigen Erreger des roten Komplexes, während C.r. und C.sp. nicht nachweisbar sind.

Erfassung der Erreger

Das System ermöglicht die Erfassung der Last für 12 verschiedene Erreger. Die Dateneingabe basiert auf Exponenten (z. B. Eingabe von 4, 5 oder 6 für 104, 105 oder 106). Ein Wert von 0 bedeutet, dass der Erreger nicht nachgewiesen wurde.

Visualisierung (Polygondiagramm)

Die Befunde werden in einem 12-seitigen Polygondiagramm (Spider-Chart) visualisiert, was einen sofortigen Überblick über das mikrobiologische Profil der PatientIn ermöglicht.

Mikrobiologischer Shift (Vergleichsansicht)

Wenn zwei Befunde zum Vergleich ausgewählt werden (SHIFT+Klick im Navigationspanel), visualisiert der Mikrobiologie-Tab den Shift zwischen den beiden Zeitpunkten:

  • Grüne Schattierung: Repräsentiert das mikrobiologische Profil der ersten Untersuchung.
  • Blaue Schattierung: Repräsentiert das Profil der zweiten Untersuchung (Folgebefund).

Diese Überlagerung macht es einfach, die Reduktion oder den klinischen Shift von Erregern nach der Behandlung zu visualisieren.

Teil E Verlauf beurteilen Mehrere Untersuchungen im Vergleich: Was hat sich verändert, und war der Termin richtig gesetzt.

6. Verlauf-Tab

Der Tab Verlauf bietet eine umfassende longitudinale Ansicht aller parodontalen Befunde einer PatientIn, in umgekehrt chronologischer Reihenfolge (neuester Befund zuerst).

Entzündung (%)
020406080100Nov 2022Mär 2023Okt 2023Apr 2024Mär 2025Okt 2025
Sondierungstiefen ab 4mm (%)
020406080100Nov 2022Mär 2023Okt 2023Apr 2024Mär 2025Okt 2025
Mundhygiene (%)
020406080100Nov 2022Mär 2023Okt 2023Apr 2024Mär 2025Okt 2025
Abbildung 26: Der Verlauf-Tab, erste Ansicht, hier mit sechs Befunden aus drei Jahren unterstützender Therapie. Die graue Leiste oben schaltet zwischen den Ansichten um; die eingeschaltete ist orange hinterlegt. Darunter stehen die drei Kennzahlen nebeneinander, je Befund eine Säule: links die Entzündung als Anteil blutender Stellen, in der Mitte die Sondierungstiefen ab 4 mm nach Tiefe gestaffelt – hellgrau 4 mm, dunkelgrau 5 mm, rot ab 6 mm –, rechts die Mundhygiene. Alle drei Achsen gehen bis 100 Prozent, damit sich die Bilder vergleichen lassen. Der Verlauf liest sich von links nach rechts: aktive Erkrankung 2022 mit 76 Prozent Plaque und roten Anteilen ab 6 mm, dann die Therapie, ab 2024 ein sehr guter Zustand mit 6.3 Prozent Blutung und keiner Tasche ab 6 mm – und im letzten Befund ein Rückfall: Plaque zurück auf 46.5, Blutung auf 16.7 Prozent. Solche Knüppel im Verlauf sind der Grund, warum diese Ansicht zuerst kommt.

Vergleichende Visualisierung

Jeder Datensatz zeigt links die Sondierungs- und Blutungsbefunde und rechts die Mundhygiene-Befunde (Plaque) nebeneinander an, um einen einfachen Vergleich zu ermöglichen.

Zwischen zwei Befunden bewertet die Anwendung ausserdem den Abstand: Sie vergleicht das aus den Resttaschen abgeleitete Intervall mit dem tatsächlichen und meldet gemäss Ramseier et al. (2019), ob der Folgetermin frühzeitig, rechtzeitig oder verspätet stattgefunden hat.

ST/BOP ST ab 6mm Furkationen Implantate PI +
SPÄT
(erwartet ca. 180 Tage, tatsächlich 213 Tage)
Abbildung 27: Die zweite Ansicht zeigt jeden Befund auf dem Zahnschema: links das Bluten auf Sondieren in Rot, rechts der Plaque-Index in Blau, mit Datum und Prozentwert am Rand. Der neuere Befund steht oben. Aus Platzgründen sind hier nur die beiden jüngsten der sechs Befunde abgebildet; die übrigen folgen in derselben Form darunter. Die Schalter darüber blenden ein und aus, was zusätzlich eingezeichnet wird – die Sondierungstiefen ab 4 mm als rote Zahlen, die Furkationen als «I», die Implantate als offene Kreise; der gelb hinterlegte Kreis markiert eine Tasche ab 6 mm. «ST ab 6mm» und «PI +» sind ab Werk ausgeschaltet und hier bewusst eingeschaltet, damit die Abbildung alles zeigt, was die Ansicht kann; ohne sie bleibt die rechte Seite auf die blauen Plaqueflächen beschränkt. Zwischen den Befunden steht die Bewertung des Abstands: SPÄT, weil aus den Resttaschen etwa 180 Tage abgeleitet werden, die Sitzung aber erst nach 213 Tagen stattfand. Der Vergleich zeigt die Verschlechterung deutlich: Blutung von 8 auf 17 Prozent, Plaque von 21 auf 47 Prozent, und rechts unten am Zahn 47 sind neue rote Werte dazugekommen.

Veränderungsanalyse (Pfeil-Schaltflächen)

Durch Klicken auf die Pfeil-Schaltflächen zwischen zwei Befunden wird eine visuelle Analyse der klinischen Veränderungen eingefügt:

  • Farbcodierung:
    • Grün/Hellgrün: Signifikante klinische Verbesserung.
    • Gelb: Stabil (keine Veränderung).
    • Rosa/Dunkelrosa: Klinische Verschlechterung der Sondierungstiefen.
  • Geschlossene Taschen: Die Analyse identifiziert "geschlossene Taschen", definiert als Stellen mit einer Sondierungstiefe von ≤4 mm und ohne Bluten auf Sondieren (BOP).
  • Ranking-Tabellen: Über den Umschalter kann zwischen Verteilungsdaten (Tabelle 1) und einem Ranking der Stellen mit dem grössten Behandlungsbedarf (Tabelle 2) gewechselt werden.
-10 mm5 mm
020406080100120140-2023Veränderung (mm)Häufigkeit
Tabelle 1/2VorherNachherUnterschied
DatumMär 2025Okt 20257 Monat(e) (213 Tage)
Zähne24240
4 mm916+7
geschlossen910+1
5 mm01+1
ab 6 mm110
Furkation Grad 142-2
Furkation Grad 201+1
Furkation Grad 3220
Implantate12+1
Verbesserung keine Veränderung Verschlechterung
0%10%20%30%40%50%60%70%80%90%100%Prozentual
Abbildung 28: Die Veränderungsanalyse zwischen den beiden jüngsten Befunden, 25.03. und 24.10.2025. Links trägt die Anwendung die Differenz der Sondierungstiefen auf das Zahnschema auf: Grün heisst geringere Tiefe, Gelb keine Änderung, Magenta grössere. Von 144 Stellen sind 122 unverändert, aber die Veränderungen gehen diesmal überwiegend in die falsche Richtung: 10.4 Prozent verschlechtert gegenüber 4.9 Prozent verbessert. Das Histogramm zeigt das an den beiden magentafarbenen Balken rechts der Null. Rechts stellt die Tabelle beide Befunde gegenüber: sieben zusätzliche Taschen bei 4 mm, eine neue bei 5 mm, eine Furkation von Grad 1 auf Grad 2 verschlechtert und ein zweites Implantat. Genau so sieht ein Rückfall in der unterstützenden Therapie aus.

Interaktive Tools

  • Animationsschleife: Verwenden Sie die Tasten Play/Pause/Loop, um den Verlauf von Erkrankung und Heilung in einem Zeitraffer-Overlay zu visualisieren.
  • Heatmap: Hebt Stellen mit häufigen Blutungen oder Plaque über mehrere Untersuchungen hinweg hervor.
  • Risikoindikatoren: Die Ausrufezeichen-Schaltfläche markiert Stellen mit wiederholten Blutungen (BOP), was auf ein erhöhtes Risiko für weiteren Attachmentverlust hindeutet (Lang 1986).
Nov 2022Mär 2023Okt 2023Apr 2024Mär 2025Okt 2025
Abbildung 29: Die vierte Ansicht fasst alle sechs Befunde zu einem Bild zusammen – links die Blutung, rechts die Plaque. Die Flächenfarbe zeigt den Anteil der Untersuchungen, bei denen eine Stelle betroffen war – bei den Zwischenräumen zählen beide Stellen mit. Voll deckend ist eine Fläche also erst, wenn sie bei jeder Untersuchung betroffen war. Die Punkte auf der Blutungsseite bedeuten etwas anderes: Sie sitzen dort, wo sonst die Sondierungsziffer steht, und zählen die aufeinanderfolgenden Blutungen. Nach Lang et al. (1986) steigt das Risiko für weiteren Attachmentverlust, wenn eine Stelle bei mehreren Terminen nacheinander blutet – eine einzige Untersuchung ohne Blutung setzt die Zählung zurück. Die Farbe folgt den fünf Kategorien der Studie, die die Blutung bei den letzten vier Terminen zählt: dunkelgelb ab zwei aufeinanderfolgenden Blutungen, orange ab drei, dunkelrot ab vier; der Punkt wächst dabei mit. Deshalb sind es hier nur drei dunkelgelbe Punkte: 25 distopalatinal, 47 bukkal und 43 lingual haben zuletzt zweimal hintereinander geblutet. Lehrreich ist der Vergleich mit Zahn 47 distal: Dort wurde bei vier von sechs Terminen Blutung notiert, aber 2024 zweimal keine – die Serie ist unterbrochen, das Risiko beginnt von vorn, und ein Punkt erscheint nicht. Die Zeitleiste darunter zeigt jeden Befund; der orange ist der gerade angezeigte. Mit den Play-Schaltflächen läuft die Reihe als Zeitraffer ab, und die Zeitleiste lässt sich auch von Hand ziehen.

Berichte und KI-Integration

  • Stabilitätsbewertung: Generiert einen patientenfreundlichen Bericht in verständlicher Sprache über die aktuelle parodontale Stabilität und das empfohlene Recall-Profil.
  • KI-Befundbericht: Die KI-Schaltfläche generiert einen anonymisierten klinischen Prompt basierend auf den Befunden der PatientIn. BenutzerInnen können diesen Prompt kopieren oder direkt Google Gemini öffnen, um per Copy-Paste einen klinischen Bericht in natürlicher Sprache zu erstellen.

Wie stabil ist Ihr Zahnfleisch?

Mundhygiene (%)Sondierungstiefen (%)Entzündung (%)0501004mm (%)5mm (%)≥6mm (%)
Beurteilung Ihrer parodontalen Stabilität

Die parodontale Stabilität ist möglicherweise nicht vollständig gegeben. Folgende Punkte weichen vom Stabilitätsziel ab:

  • Die Mundhygiene ist mit 25.7% über dem Zielwert von 20%.
  • Es bestehen noch 4.2% Resttaschen ab 6mm.
  • Furkationen Grad 2 oder mehr sind vorhanden.
  • Die Entzündung (BOP: 41%) liegt über dem Zielwert (20%).

Mundhygiene (%)

Die Mundhygiene ist mit einem Plaque-Index von 25.7% noch verbesserungsfähig (Ziel: unter 20%). Achten Sie verstärkt auf Ihre tägliche Zahnpflege und folgen Sie den erhaltenen Instruktionen.

Sondierungstiefen (%)

Es bestehen noch 4.2% Resttaschen ab 6mm, was eine Weiterbehandlung nötig machen könnte. Besprechen Sie mit Ihrer Fachperson mögliche Optionen zur Stabilisierung.

Furkationen (Anzahl)

Es wurden Furkationen Grad 2 oder 3 festgestellt, die ein erhöhtes Risiko für Zahnverlust darstellen. Besprechen Sie geeignete Massnahmen mit Ihrer Fachperson.

Entzündung (%)

Die Entzündung ist mit einem BOP-Wert von 41% erhöht (Ziel: unter 20%). Besprechen Sie mit Ihrer Fachperson, wie sich die Entzündung gezielt verringern lässt.

Zusammenfassende Hinweise

Folgende Schritte könnten für eine parodontale Stabilisierung erforderlich sein:

  • eine Verbesserung der Mundhygiene (unter 20%)
  • eine Reduktion der Resttaschen ab 6mm durch Weiterbehandlung (vorausgesetzt, die Mundhygiene wird verbessert)
  • eine Einschätzung der Furkationen Grad 2 oder 3 hinsichtlich chirurgischer Korrekturmöglichkeiten (bei verbesserter Mundhygiene)
  • eine Reduktion der Entzündung unter 20% (nach vorheriger Reduktion der Resttaschen)
Abbildung 30: Das Fenster «Profil» richtet sich an die PatientIn. Oben stehen die drei Kennzahlen als Balken, darunter in klarer Sprache, was sie bedeuten und woran noch zu arbeiten ist. Die Anwendung vergleicht dazu mit festen Zielwerten: unter 20 Prozent Plaque, unter 20 Prozent Blutung, keine Resttaschen ab 6 mm, keine Furkationen ab Grad 2. Der Text benennt Abweichungen, ohne eine Diagnose zu stellen.

Prompt für Gemini (Google), ChatGPT (OpenAI), etc.:

Sprache: Deutsch

Erstelle eine verständliche und respektvolle Zusammenfassung des parodontalen Zustands einer Patientin
oder eines Patienten mit folgenden Daten:

Plaque-Index: 25.7% (Zielwert: <20%)
Sondierungstiefen ab 6mm: 4.2%
Blutung (BOP): 41% (Zielwert: <20%)
Anzahl befallene Furkationen Grad 2 oder 3: 3

Bitte:\n- erkläre dem Patienten / der Patientin verständlich, was diese Werte bedeuten\n- weise auf
Zusammenhänge zwischen Mundhygiene, Resttaschen und Entzündung hin\n- weise auf die Notwendigkeit zur
Reduktion allenfalls vorhandener Resikofaktoren hin, wie Rauchen von Tabakwaren, Snus oder einem nicht-
eingestellten Diabetes hin\n- verzichte auf medizinische Empfehlungen oder Diagnosen\n- verwende eine
neutrale, sachliche, motivierende Sprache

Erstelle die Zusammenfassung in dieser Sprache: Deutsch
Prompt kopieren Prompt kopieren & Gemini öffnen
Abbildung 31: Das Fenster «KI-Prompt» stellt aus denselben Zahlen einen fertigen Text zusammen, den Sie in ein Sprachmodell einfügen können. Übergeben werden nur die vier Kennzahlen – kein Name, kein Geburtsdatum, keine Befunddaten. Die Anweisungen im Prompt verlangen ausdrücklich, dass das Modell keine Diagnose stellt und keine Behandlung empfiehlt. Die Sprache lässt sich oben umstellen.

7. Literatur

Die folgenden wissenschaftlichen Referenzen wurden zur Etablierung der klinischen Indizes und Algorithmen im online Parodontalstatus verwendet. Die Verweise PubMed öffnen den Eintrag in der Datenbank der U.S. National Library of Medicine in einem neuen Reiter. Die beiden Lehrbücher sind dort nicht verzeichnet.

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  • Löe H, Silness J. Periodontal disease in pregnancy. I. Prevalence and severity. Acta Odontol Scand. 1963;21:533-551 PubMed
  • Silness J, Löe H. Periodontal disease in pregnancy. II. Correlation between oral hygiene and periodontal condition. Acta Odontol Scand. 1964;22:121-135 PubMed
  • O'Leary TJ, Drake RB, Naylor JE. The plaque control record. J Periodontol. 1972;43:38 PubMed
  • Hamp SE, Nyman S, Lindhe J. Periodontal treatment of multirooted teeth. Results after 5 years. J Clin Periodontol. 1975;2:126-135 PubMed
  • Miller PD, Jr. A classification of marginal tissue recession. Int J Periodontics Restorative Dent. 1985;5:8-13 PubMed
  • Lang NP, Joss A, Orsanic T, Gusberti FA, Siegrist BE. Bleeding on probing. A predictor for the progression of periodontal disease? J Clin Periodontol. 1986;13:590-596 PubMed
  • Mombelli A, van Oosten MA, Schurch E, Jr., Lang NP. The microbiota associated with successful or failing osseointegrated titanium implants. Oral Microbiol Immunol. 1987;2:145-151 PubMed
  • Cairo F, Nieri M, Cincinelli S, Mervelt J, Pagliaro U. The interproximal clinical attachment level to classify gingival recessions and predict root coverage outcomes: an explorative and reliability study. J Clin Periodontol. 2011;38:661-666 PubMed
  • Pandey S, Mehta DS. Treatment of localized gingival recession using the free rotated papilla autograft combined with coronally advanced flap by conventional (macrosurgery) and surgery under magnification (microsurgical) technique: A comparative clinical study. J Indian Soc Periodontol. 2013;17:765-770 PubMed
  • Salvi GE, Mischler DC, Schmidlin K, Matuliene G, Pjetursson BE, Brägger U, Lang NP. Risk factors associated with the longevity of multi-rooted teeth. Long-term outcomes after active and supportive periodontal therapy. J Clin Periodontol. 2014;41:701-707 PubMed
  • Ramseier CA, Mirra D, Schütz C, Sculean A, Lang NP, Walter C, Salvi GE. Bleeding on probing as it relates to smoking status in patients enrolled in supportive periodontal therapy for at least 5 years. J Clin Periodontol. 2015;42:150-159 PubMed
  • Woelfel's Dental Anatomy. Schneid RC, Weiss G (2017). Philadelphia: Wolters Kluwer.
  • Tonetti MS, Greenwell H, Kornman KS. Staging and grading of periodontitis: Framework and proposal of a new classification and case definition. J Periodontol. 2018;89 Suppl 1:S159-S172 PubMed
  • Ramseier CA, Nydegger M, Walter C, Fischer G, Sculean A, Lang NP, Salvi GE. Time between recall visits and residual probing depths predict long-term stability in patients enrolled in supportive periodontal therapy. J Clin Periodontol. 2019;46:218-230 PubMed
  • Ramseier CA. Diagnostic measures for monitoring and follow-up in periodontology and implant dentistry. Periodontol 2000. 2024;95:129-155 PubMed